Welche Zahlungsarten im Checkout erscheinen, legst du in den Einstellungen fest. Sie fallen in zwei Gruppen, und der Unterschied ist wichtiger als er klingt.
Ohne Stripe: offline bezahlen
Barzahlung bei Abholung. Der Klassiker im Hofladen. Der Kunde bestellt, zahlt an der Station, du markierst die Bestellung als bezahlt.
Rechnung. Der Kunde bekommt eine Rechnung und überweist. Praktisch für Gastronomie und Wiederverkäufer.
Beide brauchen keine Freischaltung und kein Stripe-Konto. Du kannst damit sofort starten.
Wichtig: bei diesen Arten wird der Lagerbestand sofort beim Bestellen reduziert. Es gibt keine Zahlungsbestätigung, auf die man warten könnte, die Bestellung gilt ab dem Abschicken als verbindlich.
Mit Stripe: online bezahlen
Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, EPS, Klarna und PayPal. Dafür brauchst du ein verbundenes Stripe-Konto, und wir müssen Online-Zahlungen für deinen Betrieb freischalten. Melde dich einfach.
Hier wird der Bestand erst gebucht, wenn Stripe die Zahlung bestätigt. Das ist Absicht: bricht jemand auf der Zahlungsseite ab, bleibt deine Ware frei für den nächsten Kunden.
Beides gleichzeitig
Übliche Mischung: Barzahlung bei Abholung für die Stammkunden, Karte für alle, die gleich zahlen wollen, Rechnung für Gastro. Der Kunde wählt im Checkout.
Wenn gewogen wird
Verkaufst du nach Gewicht, steht beim Bestellen noch nicht fest, was es kostet. Dafür gibt es einen eigenen Weg: der Kunde hinterlegt nur eine Zahlungsmethode, abgebucht wird nach dem Packen. Siehe Zahlung nach dem Packen.
Woran du denken solltest
Schaltest du eine Zahlungsart ab, betrifft das nur neue Bestellungen. Bestehende rechnen so ab, wie sie bestellt wurden.