Die Ware kommt. Jetzt trägst du ein, was wirklich da ist, Position für Position.

Wareneingang buchen

Du öffnest die Einkaufsbestellung und trägst die gelieferten Mengen ein. Je nachdem, ob alles oder nur ein Teil kam, steht die Bestellung danach auf geliefert oder teilweise geliefert.

Ein zweites Buchen korrigiert die Zahlen, das ist also kein Problem. Der Wareneingang rührt weder deinen Lagerbestand noch die Kundenbestellungen an. Das macht erst der nächste Schritt, und nur wenn du ihn anstößt.

Wenn etwas fehlt

Kommen statt zehn Kisten nur acht, fehlen 8000 Gramm. Der Fehlmengen-Assistent zeigt dir, welche Kundenbestellungen betroffen sind und wie viel jeder abgeben müsste.

Gekürzt wird in ganzen Verkaufseinheiten. Niemand bekommt 0,8 Bund Karotten.

Du siehst die Vorschau, bevor etwas passiert, und bestätigst. Dann:

  • Die betroffenen Bestellzeilen werden gekürzt oder entfernt.
  • Jeder betroffene Kunde bekommt die Mail "Bestellung angepasst" mit der neuen Zusammenstellung.
  • Die Bestellsumme rechnet sich neu, die Rechnung zieht nach.

Geld zurück

Hat der Kunde schon bezahlt, landet der Differenzbetrag in der Erstattungsliste. Dort steht, wem wie viel zusteht.

Erstattet wird nicht automatisch. Du überweist oder zahlst bar aus und hakst den Eintrag ab. Das ist bewusst so: über welchen Weg das Geld zurückgeht, weißt nur du.

Bestellungen mit Zahlung nach dem Packen brauchen gar nichts, bei denen wird einfach der niedrigere Betrag abgebucht.

Wenn zwei gleichzeitig kürzen

Während eine Kürzung läuft, ist die Position kurz gesperrt. Ein zweiter Klick kann also nicht doppelt kürzen. Bricht etwas ab, löst sich die Sperre nach ein paar Minuten von selbst.